Hilfe für die Ärmsten

Durch die Bekanntschaft mit Beatrice (siehe Bericht: „Ein Shop für Beatrice) haben wir die Möglichkeit,
die Lebensbedingungen der Ärmsten kennen zu lernen, sie in ihren Hütten mit Holz- oder Blechverschlägen zu besuchen und mit ihnen zu sprechen. 

Auch diese primitivsten Hütten sind kein Eigenbesitz – auch dafür wird Miete bezahlt.
In manchen Hütten leben nur junge Frauen mit ihren Kindern, die kaum das Geld für die Miete aufbringen können.
Wer das nicht schafft, muss auf die Straße und betteln.
Erst kürzlich hat Beatrice eine junge obdachlose Frau für mehrere Wochen in ihrem Geschäft auf einer Matratze übernachten lassen.
Jetzt haust sie bescheiden in einer dieser beiden Blechhütten – vor dem Eingang trocknet sie angefaulte, durchnässte Kartoffeln.

Hinter den Blechwänden liegen nicht selten schwerkranke Menschen ohne Perspektiven auf Heilung oder Hilfe.
Das Geld für Medikamente oder notwendige Krankenhausaufenthalte ist nicht vorhanden.
Im zweiten dieser Häuser wird schon monatelang gespart, um der schwerkranken Mutter einen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen.

Den Menschen in diesen Häusern brachten wir Lebensmittel und Medikamente.
Auch der Krankenhausaufenthalt der Mutter ist nun gesichert.

Das sind wunderbare „Weihnachtsgeschenke“ (26.12.2015), denn die Angst oder Ungewissheit, dass man etwas Falsches schenken könnte, gibt es nicht. Und jedes dieser Geschenke wendet Not und macht Sinn.

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